Überbrückungsgeld 2021: neue Regeln

Entschädigung offen für alle, aber komplex

Die Föderalregierung verlängert das Überbrückungsgeld für 2021. Neue Zugangsregeln werden schrittweise in Kraft treten.

DOPPELTES ÜBERBRÜCKUNGSGELD BEI ZWANGSUNTERBRECHUNG

Diese Maßnahme wurde verlängert, und somit gelten für bestimmte Unternehmer und Selbständige weiterhin die verdoppelten Beträge bis zum 28. Februar 2021. Dieses Überbrückungsgeld gilt für Sektoren, die im Zusammenhang mit der Covid-19-Krise gezwungen waren, ihre Tätigkeit ganz oder teilweise einzustellen (mit Ausnahme des erlaubten Take-aways im Horeca- Sektor, des erlaubten  Click & Collect für nicht wesentliche Handelsgeschäfte und der verfrühten Schließung für Nightshops), und für Selbständige, die in Sektoren arbeiten, die direkt von denjenigen abhängig sind, die geschlossen wurden und daher gezwungen sind, ihre Tätigkeit ebenfalls einzustellen.

Für Selbständige, die Anspruch auf die volle Unterstützung haben, beläuft sich die Leistung auf

2.583,38 EUR pro Monat (alleinstehenden Selbständige) bzw. 3.228,20 EUR pro Monat (Selbständigen mit Familie zu Lasten).

Für Selbständige, die Anspruch auf die halbe Unterstützung haben, beläuft sich die Leistung auf

1.291,69 EUR pro Monat (alleinstehenden Selbständige) bzw. 1.614,10 EUR pro Monat (Selbständigen mit Familie zu Lasten).

Diejenigen, die die Bedingungen nicht erfüllen, können eventuell das Überbrückungsgeld bei Umsatzrückgang beantragen, wenn dafür alle Bedingungen erfüllt sind.

ÜBERBRÜCKUNGSGELD BEI UMSATZRÜCKGANG

Wenn Sie in den Monaten Januar, Februar und März 2021 als Folge der COVID-19-Krise mit einem starken Rückgang Ihres Umsatzes konfrontiert sind, haben Sie eventuell Anspruch auf diese Maßnahme, unabhängig vom Sektor, in dem Sie tätig sind.

Der Umsatzrückgang im jeweiligen Kalendermonat, muss mindestens 40% im Vergleich zum gleichen Kalendermonat im Vorjahr betragen. In Ausnahmefällen (bei einer Begründung) kann eventuell der nächste volle Kalendermonat des Vorjahres berücksichtigt werden.

Für Selbständige, die Anspruch auf die volle Unterstützung haben, beläuft sich die Leistung auf 1.291,69 EUR pro Monat (alleinstehenden Selbständige) bzw. 1.614,10 EUR pro Monat (Selbständigen mit Familie zu Lasten).

Für Selbständige, die Anspruch auf die halbe Unterstützung haben, beläuft sich die Leistung auf 645,85 EUR pro Monat (alleinstehenden Selbständige) bzw. 807,05 EUR pro Monat (Selbständigen mit Familie zu Lasten).

Auf der Seite der INASTI www.inasti.be erhalten Sie Infos zu den Möglichkeiten des Aufschubs der Zahlung sowie weitere Maßnahmen.